Englisch
  • Kontakt
  • Impressum
  • Sitemap
  • Startseite
  • Zur Konferenz
  • Ergebnisse
  • Programm
  • Rednerinnen und Redner
  • Veranstaltungsort & Unterkunft
  • Veranstalter & Partner
  • Thesen zum Bonn Symposium 2011
  • Bonn Symposium 2010
  • Bonn Symposium 2009
  • Bonn Symposium 2008

Schirmherren

Dr. Frank Appel

Vorstandsvorsitzender
Deutsche Post AG, Bonn

Frank Appel (geboren 1961 in Hamburg) ist seit Februar 2008 Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post DHL. Er kam im Jahr 2000 als Zentralbereichsleiter Konzernentwicklung zum Unternehmen und ist seit 2002 Mitglied des Vorstands. Innerhalb des Vorstands hatte er verschiedene Positionen inne, z.B. die Verantwortung für die Bereiche Global Business Services, Logistik, Global Mail und Global Customer Solutions.
Bevor Frank Appel in den Konzern eintrat, war er Partner und Mitglied der Geschäftsführung bei McKinsey & Co. in Frankfurt am Main. Er absolvierte ein Diplom in Chemie an der Universität München und hat an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich in Neurobiologie promoviert.

 

Walter Hirche

Präsident
Deutsche UNESCO-Kommission e.V., Bonn

Walter Hirche, geboren am 13.02.1941, studierte Geschichte, Französisch und Politik in Heidelberg und Grenoble, Frankreich. 1970 trat er in die FDP ein und leitete von 1969 bis 1972 das Landesbüro der Friedrich-Naumann-Stiftung in Niedersachsen. Zwei Jahre später wurde er dort als Abgeordneter in den Landtag gewählt. Von 1986 bis 1990 war Walter Hirche Minister für Wirtschaft, Technologie und Verkehr des Landes Niedersachsen und von 1994 bis 2002 Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Von 1994 bis 1998 war er als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit tätig. Seit 1969 ist er Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission e.V (DUK) und seit 2002 deren Präsident.

 

Hannelore Kraft

Ministerpräsidentin des Landes
Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

 

Hannlore Kraft wurde 1961 in Mülheim an der Ruhr gebohren, ist verheiratet und hat einen Sohn. Nach Abitur und Ausbildung zur Bankkauffrau schloss sie ihr Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität /Gesamthochschule Duisburg als Diplom-Ökonomin ab. Auslandsaufenthalten in London, Tours und Basel folgte eine zwölfjährige Tätigkeit als Unternehmensberaterin und Projektleiterin.

Seit 1994 ist Hannelore Kraft Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und seit 2000 Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen. In den Jahren zwischen 2001 und 2005 war sie zunächst Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, dann Ministerin für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. Zwischen 2005 und 2010 stand sie an der Spitze der SPD-Landtagsfraktion. Seit 2007 ist sie Landesvorsitzende und seit 2009 stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD. Im Juli 2010 wurde Hannelore Kraft zur Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen gewählt.

 

Moderatorin

Conny Czymoch

Journalistin, TV Anchor, Moderatorin von Konferenzen & Medien Coach

 

"The Face of Phoenix TV in Germany"

Conny Czymoch arbeitet seit 14 Jahren für den Ereigniskanal Phoenix und moderiert dort seit Gründung die Nachrichtensendung "Der Tag". Weltweit kennen sie die Fernsehzuschauer als Gesicht der deutsch/englischen Politiksendung "Standpunkte/Perspectives" bei der Deutschen Welle und als Reporterin beim CNN-World-Report. Als Dozentin der „Akademie für Publizistik" bildet sie zudem seit vielen Jahren deutsche Nachwuchsjournalisten aus.

 

Rednerinnen und Redner

Markus Becker

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit BMU, Berlin

Markus Becker wurde am 07.03.1980 geboren und studierte Geographie, Verkehrswissenschaft und Stadt- und Regionalplanung an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin sowie an der Jean Moulin Universität Lyon, Frankreich. Von 2007 bis 2009 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Energie- und Verkehrspolitik des Think Tanks Politik für Morgen e.V. und ist seit 2009 als Referent im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Berlin tätig. Dort ist er zuständig für Umweltbegleitforschung Elektromobilität, internationale Zusammenarbeit Verkehr/Elektromobilitätund insbesondere für Projekte der Internationalen Klimaschutzinitiative des BMU.

 

Yetmyet Berhanu

Direktorin
Strategic Management Directorate
Ministerium für Transport und Kommunikation, Addis Abeba

 

Yetmyet Berhanu Sahlegiorgis, geboren am 24. September 1970, studierte Wirtschaftswissenschaften an der Addis Abeba Universität, Äthiopien, und an der Wirtschaftsuniversität Wien, Österreich. Sie leitete verschiedene Abteilungen und Arbeitsgruppen im Ministerium für Transport und Kommunikation und wurde dort 2011 Leiterin der Abteilung für strategisches Management. 2006 arbeitete sie im Ministerium für Infrastruktur und verfasste in diesem Rahmen verschiedene Studien über Energie, Transport, Kommunikation und Bebauung. Von 1999 bis 2001 war Yetmyet Berhanu Energieexpertin des Ministeriums für Bergbau und Energie.

 

Anumita Roy Chowdhury

Executive Director - Reserach and Advocacy
Centre for Science and Environment (CSE), New Delhi

Anumita Roy Chowdhury ist die Programmdirektorin des Centre of Science and Environment, Neu Dehli, Indien. Sie ist verantwortlich für den Bereich Advocacy und Forschung zu nachhaltigen Städten und hat sich intensiv mit Forschung, Kommunikation und Advocacy über umweltpolitische Aspekte befasst. Über die letzten Jahrzehnte hat Anumita Chowdhury das policy advocacy Programm zu sauberer Luft und nachhaltiger Mobilität aufgebaut. Sie ist Co-Autorin der beiden Bücher “Slow Murder: The deadly story of vehicular pollution in India" (1996) und “The Leapfrog Factor: Clearing the Air in Asian Cities” (2006), das als Katalysator für die Right to Clean Air Act Kampagne fungierte. Im Laufe der Jahre nahm sie aktiv an vielen nationalen und internationalen Foren zu Umweltfragen teil.

 

Marc Jan Eumann

Staatssekretär
Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa
und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Der in Hamburg geborene Marc Jan Eumann studierte nach dem Abitur von 1985 bis 1991 Geschichte und Völkerrecht an den Universitäten Bonn und Köln. Er schloss sein Studium mit dem Magister Artium (M.A.) ab. Von 1990 bis 1992 arbeitete er im Büro des Oberbürgermeisters der Stadt Köln. Anschließend war er zunächst als Referent, dann bis 1995 als Referatsleiter im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen tätig. 1995 wurde er erstmals in den nordrhein-westfälischen Landtag gewählt. Von 2000 bis 2010 war Marc Jan Eumann stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion. Seit Juli 2010 ist er Staatssekretär im Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen. Er ist Vorsitzender der Medienkommission beim SPD-Parteivorstand und Mitglied des ZDF-Fernsehrates.

 

Adelheid Feilcke

Leiterin der Abteilung Internationale Angelegenheiten                                                          Deutsche Welle, Bonn

Adelheid Feilcke ist seit 2005 Leiterin der Abteilung Internationale Angelegenheiten der Deutsche Welle. 1992 gründete sie das Albanische Programm beim deutschen Auslandsrundfunk und leitete es bis 2005. Ihre journalistischen Erfahrungen in den Balkan-Kriegen zeichnen sie als eine erfahrene Journalistin für Krisen- und Friedensjournalismus aus. Seit 1995 arbeitet sie auch als Ausbilderin für Radiojournalisten für die Deutsche Welle-Akademie. Adelheid Feilcke studierte Kultur-Anthropologie in Köln und Tirana. Ihren Magister erhielt sie in Ethnomusikologie. Weiterhin absolvierte sie ein Diplom in Kulturmanagement an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Vor Ihrem Studium volontierte sie von 1981 bis 1983 beim Flensburger Tageblatt und arbeitete anschließend für verschiedene Tageszeitungen und Rundfunkanstalten.

 

Dr. Axel Friedrich

Freier Consultant, Berlin

Dr. Axel Friedrich gilt in Umweltkreisen als Koryphäe. Seine Mission: Er will den Verkehr umweltfreundlicher gestalten. 2006 erhielt er als erster Europäer den „Haagen-Smit Clean Air Award“ vom kalifornischen Umweltministerium. Axel Friedrich studierte Technische Chemie an der Technischen Hochschule Berlin. Nach dem Studium arbeitete er in einem Chemieunternehmen und wechselte nach zwei Jahren zum Umweltbundesamt ins Fachgebiet Schadstoffminderung im Verkehr. Von 1990-1992 war er Leiter des Fachgebietes Raffinerien, Kraftstoffe und Minderung organischer Stoffe. Im September 1994 übernahm er die Abteilung Umwelt, Verkehr, Lärm. Nach fast 28 Jahren Tätigkeit im Umweltbundesamt ist Friedrich seit 2008 als freier Berater u.a. für die Weltbank, die GIZ und die Asian Development Bank tätig.

 

Prof. Dr. em. Karl-Heinz Hörning

Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen

Prof. Dr. Karl-Heinz Hörning (geb. 1938) studierte Soziologie, Ökonomie und Ethnologie in München, Heidelberg und Mannheim, war postdoc an der Harvard University, lehrte als Assistant Professor in Buffalo (SUNY) und habilitierte sich 1972 in Bochum. Von 1973 bis 1979 war er ordentlicher Professor in Kassel und bis zu seiner Emeritierung 2004 Direktor des Instituts für Soziologie an der RWTH Aachen. Er übernahm Gastprofessuren an der Columbia University, an der TU Wien und in den letzten Jahren an der Universität Klagenfurt. Heute lebt er in Berlin.

Sein besonderes soziologisches Interesse galt und gilt der neuen Rolle des praktischen Wissens in der technisierten Welt. Hierzu publizierte er (teilweise mit anderen): Zeitpraktiken (1997), Metamorphosen der Technik (1997), Widerspenstige Kulturen, Cultural Studies als Herausforderung (1999), Experten des Alltags, Die Wiederentdeckung des praktischen Wissens (2001), Doing Culture und Neue Positionen zum Verhältnis von Kultur und sozialer Praxis (2004).

 

Patrick Kayemba

Geschäftsführer
First African Bicycle Information Organization (FABIO), Jinja

Patrick Kayemba ist Entwicklungsexperte, Wissenschaftler, Trainer, NGO-Manager. Er hat einen Master in Community Based Development von der Nkumba University. Zusätzlich erhielt er ein Diplom für Verkehrsplanung und Management vom Galilee International Management Institute, Israel. Patrick Kayemba ist spezialisiert auf die Bereiche nachhaltiger Transport und Entwicklung. Er war Landesdirektor des  Institute for Transport Policy and Development (ITDP) Europe und ist derzeitig Geschäftsführer der First African Bicycle Information Organisation (FABIO) in Jinja, Uganda.

 

Dr. Reiner Koblo

Sektorökonom
KfW Entwicklungsbank, Frankfurt am Main

Dr. Reiner Koblo hat einen Doktor der Volkswirtschaft von der Universität Karlsruhe. Seit 20 Jahren arbeitet er im Bereich Transportplanung. Seit 7 Jahren ist er in der Entwicklungszusammenarbeit tätig, 2 Jahre davon arbeitete er für die GIZ und 5 Jahre im Bereich finanzielle Zusammenarbeit bei der KfW-Entwicklungsbank. Reiner Koblo war unter anderem in Asien, Afrika, Südosteuropa und Zentralamerika tätig. Bei der KfW Entwicklungsbank ist er Sektorökonom und verantwortlich für die Durchführung entwicklungspolitischer Transportprojekte und ICT Projekte der KfW, für die Kooperation mit internationalen Geberinstitutionen sowie für ex-post-Evaluierungen von Entwicklungsprojekten. Des Weiteren ist er Projektleiter von mehreren Transportprojekten in Asien.

 

Karin Kortmann

Parlamentarische Staatssekretärin a. D.
Vorsitzende des Vorstands der Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF), Bonn

Karin Kortmann wurde am 23.06.1959 geboren. Von 1998 bis 2009 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages, von 2005 bis 2009 Parlamentarische Staatsekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und von 2004 bis 2009 Gouverneurin für die Bundesregierung in den Regionalen Entwicklungsbanken (Afrikanische, Asiatische, Interamerikanische, Karibische). 

Sie ist unteranderem stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende der Marianne-Dirks-Stiftung, seit 2005 Vorstandsmitglied von Care-Deutschland/ Luxemburg,  Mitglied der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, des Vereins "Gegen das Vergessen“ und Mitglied im Kuratorium der Stiftung für Grundwerte und Völkerverständigung.  Seit 2009 ist sie außerdem stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums "Exposure- und Dialogprogramme e.V."   und nun auch Stellvertretende Generalsekretärin Care Deutschland-Luxemburg e.V., Düsseldorf.

Karin Kortmann studierte an der Universität Mainz und machte ihren Abschluss als Diplom-Sozialpädagogin.

 

Dr. Michal Krzyzanowski

Leiter Büro Bonn
World Health Organization (WHO), Bonn

Michal Krzyzanowski ist Leiter des Europäischen Zentrums für Umwelt und Gesundheit, Bonn, das Teil des WHO Regionalbüros für Europa ist. Sein Spezialgebiet ist die wissenschaftliche Fundierung hinsichtlich der Auswirkungen von Umweltschäden auf die Gesundheit, insbesondere durch Luftverschmutzung.Die Aktualisierung der WHO Air Quality Guidelines sowie verschiedene Indoor Air Quality Guidelines wurden von ihm und seiner Arbeitsgruppe entwickelt. Außerdem war er Koordinator für mehrere WHO Projekte, darunter für das European Environment and Health Information System (ENHIS) und für ein Projekt zur Entwicklung gesundheitsrelevanter Indikatoren des Klimawandels.

Bevor Michal Krzyzanowski 1991 zur WHO kam, war er in der epidemiologischen Forschung in Polen, den USA und Frankreich tätig und untersuchte die Einflüsse von Luftverschmutzung auf die Gesundheit. Er ist Autor von mehr als 200 Veröffentlichungen, hat einen MSc in Physik von der Universität Warschau, einen Doktor (Dr.hab) in Epidemiologie vom National Institute of Hygiene in Warschau, Polen.

 

Mac Mashiri

International Forum for Rural Transport and Development (IFRTD), Pratoria

Mac Mashiri hat einen Master Abschluss in Verkehrstechnik und –planung von der Universität New South Wales, Sydney, Australien. Er ist ein international anerkannter Experte im Bereich Transport und ländliche Entwicklung. Er leitete zahlreiche Projekte, die sich für eine pro-poor Umweltpolitik einsetzten. Sein Fokus lag auf ländlichen und so genannten „second economy“ Herausforderungen, basierend auf multidisziplinärer Forschung und einem umfassenden Verständnis der spezifischen sozioökonomischen Bedingungen in ländlichen Gebieten.

Unter seinen erfolgreichen Transportprojekten befinden sich unteranderem Forschungsarbeiten über nicht-motorisierten Transport, beispielsweise über das Fahrrad als wichtiges Transportmittel für Kleinunternehmer. Zudem zeichnet sich  Mac Mashiri durch zahlreiche Publikationen und Pilotprojekte im Transportwesen aus. 2006 gewann Mac Mashiri den “JD Roberts Award”. 14 Jahre lang arbeitete er für das Council for Scientific and Industrial Research (CSIR). Derzeit ist er Berater in Pretoria, Südafrika. Er ist außerdem Vorstandsmitglied des International Forum for Rural Transport and Development (IFRTD).

 

Prof. Dr. em. Heiner Monheim

Institut für Raumentwicklung und Kommunikation
Universität Trier

Prof. Dr. Heiner Monheim, geboren am 07.05. 1946 in Aachen, studierte Stadt- und Verkehrsplanung sowie Geographie und Soziologie in Bonn und München. Von 1968 bis 1971 war er freiberuflich für die Stadt München tätig, danach arbeitete er als Referatsleiter für Infrastruktur im Bundesministerium für Raumordnung und Städtebau. Von 1985 bis 1995 war Heiner Monheim als Referatsleiter für Verkehrsberuhigung und Stadtverkehr im Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen beschäftigt. Er ist Professor für Raumentwicklung und Landesplanung an der Universität Trier und Gründungsmitglied des Instituts für Raumentwicklung und Kommunikation raumkom sowie des Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der ADFC Mitradelzentrale.

 

Rehana Moosajee

Mitglied des Mayoral Committee (MMC) für Transport, Johannesburg

Rehana Moosajee wurde 1969 in Johannesburg geboren. Schon früh engagierte sie sich für soziale Zwecke, wobei sie wesentlich durch Dr. Abu Baker Asvat inspiriert wurde. Sie ist unermüdliche Aktivistin für Jugendprogramme und arbeitete zudem als Lehrerin.

Als aktives Mitglied des African National Congress (ANC) wurde sie von 2000 bis 2006 in den Johannesburg Metropolitan Council gewählt und arbeitete dort im Health portfolio Committee und im Multiparty Woman ‘s Steering Committee. Von 2006 bis 2011 wurde Rehana Moosajee Beauftragte des ANC für Transport. Als Gastgeber der FIFA Weltmeisterschaft in Südafrika 2010 nutzte Johannesburg die Gelegenheit, neue Transportstandards nicht nur für das eigene Land, sondern für ganz Afrika zu setzen. Das 2008 entwickelte erste afrikanische Schnellbussystem Rea Vaya-Africa transportiert ungefähr eine Millionen Menschen im Monat und wird von lokalen Bus- und Taxifahrern bedient. Unter Rehana Moosajees Führung wurde unter anderem ein Programm für Verkehrssicherheit durchgeführt.

 

Jürgen Nimptsch

Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn

Jürgen Nimptsch (Jahrgang 1954) wurde im August 2009 zum Oberbürgermeister von Bonn gewählt. Zuvor hatte der Germanist, Sportwissenschaftler und aktive Gewerkschafter fast drei Jahrzehnte im Schuldienst gewirkt, zuletzt als Leiter der Integrierten Gesamtschule in Bonn-Beuel, die in der Region als Modellschule für ökologisches Bewusstsein, internationalen Austausch und soziales Miteinander gilt und die 2009 beim Deutschen Schulpreis als beste weiterführende Schule ausgezeichnet wurde.  

Als Oberbürgermeister der deutschen Stadt der Vereinten Nationen will Jürgen Nimptsch den internationalen Standort weiter ausbauen. Im „Geist von Bonn“ möchte er dabei eine Kultur des Miteinanders, des Austauschs und der aktiven Teilhabe pflegen.

 

Carlosfelipe Pardo

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Bogotá

Carlosfelipe Pardo ist ein kolumbianischer Psychologe mit einem MSc in Contemporary Urbanism von der London School of Economics. Von 2002 bis 2004 arbeitete er in einer Stiftung in Bogotá als Mobilitäts-Koordinator, koordinierte von 2005 bis 2009 das GIZ Sustainable Urban Transport Project in Asien and Lateinamerika und wurde später Landesdirektor für Kolumbien des Institut für Transportation and Development Policy (ITDP). Seit 2005 ist er ein Mitglied im Lenkungsausschuss von Sustran LAC. Carlosfelipe Pardo beteiligte sich an mehreren Dokumente und Trainingskursen über nachhaltigen Straßenverkehr weltweit.

Er schrieb verschiedene Aufsätze in ITDP und GIZ-Publikationen und Handbüchern zu Fahrradpolitik, öffentliches Bewusstsein und Verhaltensänderung. Außerdem veröffentlichte er verschiedene Studien über geschlechtsspezifischen und städtischen Verkehr, ihre sozialen Aspekte und ein Handbuch über Cycling-inclusive policy development. Zurzeit ist Carlos Felipe Pardo geschäftsführender Direktor von Slow Research und Berater der GIZ.

 

Gil Peñalosa

Geschäftsführer
8-80 Cities, Toronto

Der international bekannte Berater und Marketing-Stratege Gil Peñalosa setzt sich mit großer Leidenschaft für lebendige und gesunde Städte ein. Sein Fokus liegt auf Fußgänger- und Radfahrerpolitik sowie der Gestaltung von Parks, Straßen und anderen öffentlichen Plätzen. Als Geschäftsführer der Nichtregierungsorganisation 8 – 80 Cities und früherer Beauftragter für Parks, Sport und Erholung in Bogotá, Kolumbien, steht für ihn die Förderung gesunder Gemeinden im Mittelpunkt. Gil Peñalosa arbeitete darüber hinaus als Senior-Berater für das renommierte dänische Unternehmen Gehl Architects. Außerdem ist er Mitglied im Aufsichtsrat von City Parks Alliance, USA, von Ciclovias of the Americas und Senior-Berater für Velo-City Vancouver 2012. Gil Peñalosa hat einen MBA von der UCLA’s Anderson School of Management, wo er kürzlich als “Most Inspirational Alumni” ausgezeichnet wurde.

 

Dr. Jürgen Perschon

Direktor
European Institute for Sustainable Transport e.V. (EURIST), Hamburg

Seit 1995 arbeitet Dr. Jürgen Perschon im Bereich Transport, mit einem besonderen Fokus auf Verkehrsplanung, Verkehrssicherheit sowie auf kostengünstige öffentliche und nicht-motorisierte Verkehrsmittel. Er war Berater der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ). Von 2003 bis 2010 arbeitete er für das Institute for Transportation and Development Policy (ITDP USA) und war geschäftsführender Direktor des Institute for Transport and Development Policy (ITDP Europe). Seit 2011 ist Jürgen Perschon Berater der deutschen Regierung in Transportfragen im Rahmen des UN-Prozesses Commission on Sustainable Development (CDS). Zudem berät er Ministerien, Gemeinden, Nichtregierungsorganisationen und lehrt an Universitäten in Deutschland und China. Jürgen Perschon ist derzeit Direktor des European Institutes for Sustainable Transport (EURIST), einer Nichtregierungsorganisation in Hamburg.

 

Dr. Michèle Roth

Geschäftsführerin
Stiftung Entwicklung und Frieden, Bonn

Dr Michèle Roth ist Geschäftsführerin der Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF) seit 2005. Davor war sie stellvertretende Geschäftsführerin sowie wissenschaftliche Referentin der SEF. Seit 2004 ist Michèle Roth Schatzmeisterin des Global Policy Forum Europe. Sie hat einen Doktor sowie einen Magisterabschluss in Politikwissenschaft, Geschichte und Literaturwissenschaft von der Universität Bonn.

 

Katharina Tomoff

Abteilungsleiterin GoGreen
Deutsche Post DHL

 

Katharina Tomoff leitet seit Januar 2010 die Umweltabteilung der Deutschen Post DHL, mit dem Umweltschutzprogramm GoGreen. Das GoGreen-Programm konzentriert sich besonders darauf, den CO2 Ausstoß von Deutsche Post DHL für jeden versendeten Brief, für jeden transportierten Container und jeden Quadratmeter von genutzten Lagerhäusern bis zum Jahre 2020 um 30% zu reduzieren.

In Ihrer vorherigen Rolle als Senior Consultant bei Inhouse Consulting – der internen Unternehmensberatung von Deutsche Post DHL – wirkte Katharina Tomoff an internationalen Projekten in den Bereichen Effizienzsteigerung, Vertrieb, Strategie und Unternehmensentwicklung mit.

Vor ihrer Zeit bei Deutsche Post DHL arbeitete Sie unter anderem bei der SICK AG, ein mittelständisches Unternehmen, das Sensoren zur Automatisierung von Logistik- und Produktionsprozessen herstellt. Zusätzlich engagierte sie sich in der Entwicklungszusammenarbeit.

 

Prof. Dr. John Urry

Distinguished Professor of Sociology
Direktor des Centre for Mobilities Research (CeMoRe), Universität Lancaster

Professor John Urry wurde in Cambridge ausgebildet und promovierte in Soziologie, nachdem er seinen BA und MA in Wirtschaftswissenschaften absolvierte. Seitdem arbeitet er an der Lancaster Universität, wo er Leiter der Fakultät, Gründerdekan der sozialwissenschaftlichen Fakultät und Forschungsdekan wurde. Er ist außerdem Mitglied der Royal Society of Arts, der UK Academy of Social Sciences, Mitglied und Vorsitzender von RAE Panels und erhielt einen Ehrendoktor von der Universität Roskilde.

Aktuell ist er Direktor des Centre for Mobilities Research (CeMoRe) an der Universität Lancaster. John Urry hat ungefähr 40 Bücher veröffentlicht, darunter:  After the Car (2009), Mobile Lives (2010), Mobile Methods, (2011), Climate Change and Society (2011).

 

Dr. Hedwig Verron

Umweltbundesamt (UBA), Dessau

Dr. Hedwig Verron studierte Psychologie und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Berlin. Dort beschäftigte sie sich mit Verhaltensmustern bei der Wahl von Verkehrsmitteln, speziell im Bereich Pendlerverkehr. Seit 1992 ist sie beim Umweltbundesamt tätig in der Sektion Umwelt und Transport. Hedwig Verron entwarf nachhaltige Transportszenarien für Deutschland, die die Hauptkriterien Gesundheitsschutz, Klima- und Naturschutz berücksichtigten. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der Definition von lokalen und nationalen verkehrspolitischen Zielen. Zudem analysierte Hedwig Verron Einflussfaktoren auf Transportwachstum, so beispielsweise Landnutzung, Globalisierung von Handel und die Bereitstellung von Verkehrsinfrastruktur. Weiterhin entwarf sie mögliche Strategien zur Verhinderung weiteren Verkehrsaufkommens. Zurzeit arbeitet sie an den Herausforderungen städtischer Transportsysteme und ihrer Auswirkungen auf den Klimawandel.

 

Susan Zielinski

Geschäftsführerin
Sustainable Mobility & Accessibility Research & Transformation (SMART),
Michigan

Susan Zielinski ist Geschäftsführerin von SMART (Sustainable Mobility and Accessibility Research and Transformation) an der Universität von Michigan in Ann Arbor. SMART ist eine multidisziplinäre, universitätsübergreifende Initiative, die Forschung und Projekte in Indien, Südafrika, Brasilien und den USA betreibt. SMART ist darüber hinaus aktiv im Bereich Ausbildung, globalem Erfahrungsaustausch und verfolgt einen systemischer Ansatz, um die wachsenden Herausforderungen von Mobilität und Zugänglichkeit in einer sich schnell verändernden städtischen Umwelt zu analysieren. Susan Zielinskis Fokus liegt dabei auf der Entwicklung neuer Mobilitätsnetze, neuer Mobilitätsindustrien, öffentlichen und privaten Innovationen und „Moving Minds“.

Bevor Susan Zielinski an die Universität von Michigan kam, war sie ein Jahr als Loeb Fellow an der Harvard Universität und beschäftigte sich dort mit New Mobility Innovationen. Vor 2004 mitbegründete und leitete sie Moving the Economy (MTE), ein in Toronto ansässiger „link tank“, der nachhaltigen städtischen Transport unterstützen soll. Susan Zielinski arbeitete seit über 15 Jahren in Planungs- und Entwicklungsprogrammen für die Stadt Toronto und war an vielen Initiativen zur nachhaltigen Transportentwicklung beteiligt.

 

Das Bonn Symposium bietet eine Plattform für den internationalen Wissens- und Erfahrungsaustausch über die Umsetzung des Prinzips der "Nachhaltigen Entwicklung".
Als Kernveranstaltung für das internationale Bonn will das Bonn Symposium die Außenwirkung der Stadt als Kompetenzzentrum für "Nachhaltige Entwicklung" stärken.