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Konferenz

„Neue Energiequellen – neue Konflikte?“, fragt das Bonn Symposium 2010, das am
1. Dezember zum nunmehr dritten Mal von der Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF) in Kooperation mit der GTZ ausgerichtet wird.

Von Bio-, Solar- und Windenergie über Wasserkraft bis hin zur Geothermie gibt es schon heute vielfältige Technologien zur Nutzung und Gewinnung erneuerbarer Energie. Doch ist die technische Machbarkeit nur ein Aspekt der künftigen Energieversorgung. Die Erschließung neuer und erneuerbarer Energiequellen erfordert auch Interessensausgleich und politische Regulierung.

Denn nicht immer ist ökologisch wertvoll auch sozial verantwortlich. Was als Biokraftstoff einerseits das grüne Gewissen beruhigt, kann andernorts wertvolles Anbauland für Nahrungsmittel entziehen. Was als erneuerbare Energiequelle einerseits subventioniert wird, ist andernorts eine zu teure Technologie und daher eine unwirtschaftliche Ressource.

Droht der Welt eine neue Kluft – eine Renewables Gap – zwischen armen und reichen Ländern, diesmal beim Zugang zu sauberer Energie? Zeichnen sich geopolitische Konflikte über seltene Rohstoffe ab, die für die neuen Technologien essenziell sind? Wie können Großprojekte des „Westens“ in Entwicklungsländern fair und nachhaltig gestaltet werden? Diskutieren Sie mit uns!

Das Bonn Symposium bietet eine Plattform für den internationalen Wissens- und Erfahrungsaustausch über die Umsetzung des Prinzips der "Nachhaltigen Entwicklung".
Als Kernveranstaltung für das internationale Bonn will das Bonn Symposium die Außenwirkung der Stadt als Kompetenzzentrum für "Nachhaltige Entwicklung" stärken.