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Unser heutiger Alltag ist geprägt von Mobilität. Benötigte man früher acht Stunden bis ins Nachbardorf, ist man in dieser Zeit heute schon in Bangkok. Mobilität steht für wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale Entwicklung. Weltweit steigt deshalb die Nachfrage nach Mobilität, was in den meisten Fällen mit einer Zunahme des motorisierten Verkehrs einhergeht. Die Folgen sind bekannt: Verkehrsstaus, steigende Unfallzahlen, Luftverschmutzung und vermehrter Ausstoß von Treibhausgasen.
Wie sind wirtschaftliche Entwicklung, Verkehr und Umwelt in Einklang zu bringen? Kurz: Wie kann eine nachhaltige Mobilität der Zukunft erreicht werden? Diesen Fragen widmet sich das Bonn Symposium 2011 der Stiftung Entwicklung und Frieden.
Busschnellsysteme, städtische Seilbahnen, Förderung des Radverkehrs, autofreie Zonen: Es gibt zahlreiche Ansätze, Mobilität nachhaltig zu gestalten. Allerdings reichen technische Angebote nicht aus, vielmehr ist das Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer ausschlaggebend. So ist für viele das Auto weiterhin Statussymbol und Ausdruck individueller Lebensgestaltung. Um Entwicklung nachhaltig zu gestalten, müssen wir auch Mobilität neu denken.
Wie kann ein solcher Bewusstseinswandel erreicht werden? Wie soll die Mobilität der Zukunft gestaltet sein? Sie sind herzlich eingeladen, mit uns zu diskutieren.


